
Beschreibungen und Informationen der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Hier steht die Gesamtheit von Körper, Geist und Seele im Mittelpunkt.
Eine sehr wichtige Rolle hinsichtlich des körperlichen Gleichgewichts spielen neben dem eigentlichen Energiefluss des Qi auch die Elemente Yin und Yang. Sie verkörpern die Gegensätze, welche in jeder Materie enthalten sind.
Um den Fluss der Lebensenergie in den Meridianen zu beeinflussen, legte die Traditionelle Chinesische Medizin eine ganze Reihe verschiedener, so genannter Therapiepunkte fest.
Eine sehr große Rolle in der Traditionellen Chinesischen Medizin spielen die fünf Elemente. Sie werden auch als Funktionskreise bezeichnet. Zusammengenommen bilden alle fünf Elemente in der TCM - ähnlich wie bei Yin und Yang - ein Gleichgewicht, bei dem jedes einzelne Element Auswirkungen auf alle anderen Elemente hat und diese damit unterstützt.
Die Akupunktur ist heute die mit Abstand bekannteste und wichtigste Heilmethode aus der Traditionellen Chinesischen Medizin. Sie wurde vor mehr als zweitausend Jahren entwickelt und hat sich seitdem in unzähligen Fällen sehr gut bewährt.
Die Moxibustion ist ein Verfahren zur Stimulation spezieller Therapiepunkte, welche sich auf den Meridianen im Körper befinden.
Bei der Akupressur und beim Shiatsu handelt es sich um spezielle Massagetechniken aus der Traditionellen Chinesischen Medizin. Während die Akupressur in China entwickelt und schon immer dort eingesetzt wurde, stammte die Shiatsu Massage ursprünglichen aus Japan, wird aber heute im gesamten asiatischen Raum im Rahmen der Medizin angewendet.
Ähnlich wie bei Akupressur und Shiatsu handelt es sich bei Tuina (auch „Tui Na“ oder „Tui-Na“ geschrieben) um eine spezielle Massagetechnik aus der Traditionellen Chinesischen Medizin. Sie ist allerdings wesentlich umfassender.
Das Schröpfen wird als ausleitendes Therapieverfahren seit vielen Jahrhunderten in der Traditionellen Chinesischen Medizin angewendet.
Die traditionelle Pharmakologie in der TCM besteht aus über 500 so genannten Einzeldrogen. Etwa 90 Prozent dieser Einzeldrogen bestehen ausschließlich aus pflanzlichen Bestandteilen. Der Rest entfällt auf tierische Präparate.
Beim Qigong handelt es sich nach dem westlichen Verständnis nicht um eine Therapie im eigentlichen Sinn, sondern um eine Vielzahl von Übungen, mit denen der Fluss der Lebensenergie im Körper gesteuert und positiv beeinflusst werden soll. Die Übungen bestehen dabei nicht nur aus den Bewegungen mit dem eigenen Körper, sondern auch aus bestimmten Atemtechniken sowie aus Vorstellungsbildern, die sich im Geiste des Patienten verankern sollen.
Grundsätzlich empfiehlt die Diätetik der Traditionellen Chinesischen Medizin, die Nahrungsmittel möglichst naturbelassen in der eigenen Küche zu verwenden.
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